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In Erinnerung an Familie Rákosy

Emlékére én magyar család Rákosy

Zsuzsanna
Néni / Tante
1927-2002
Carola
Nagyanya / Oma
1903-1992
Nándor
Nagyapa / Opa
1895-1979


 
 Wie man ein Ungar wird.

... Nur Sindbad und seinesgleichen wußten, daß dieses Land in seinem Herzen traurig ist. Es war hier etwas im Blick der Menschen, in ihrer leisen Rede, in ihrem vornehmen Philosophieren, ihren einsamen Neigungen, ihrer Gekränktheit, was ein sterblicher Ausländer nie begriff. ... Etwas war hier, Zauber und Ansteckung, Nervenleiden und Inbrunst, Würde und Adel, aus dessen Zaubertrank man nur etliche Generationen hindurch zu schlürfen brauchte, und schon erwachte der Bastard des aus der Fremde hier eingewanderten Menschen eines Tages mit dieser Wehmut in seinen Augen und erfuhr, daß ein Zauber an ihm geschehen: er hatte vom schweren Wasser der geheimen Wehmut getrunken und war Ungar geworden. ... Was war der Sinn dieser wilden, traurigen Gemütsbewegung, mit der schöne, gesunde, stolze Menschen ohne rechten Grund Beruf und Ehre, Heim und Geliebte wegwarfen und dem Tod, der verheerenden Leidenschaft, dem unseligen, unheilvollen Abenteuer alles hinschleuderten, worum es sich zu leben lohnt? Wovon war ein Mehr oder Weniger in den ungarischen Seelen als in den Seelen der Menschen der fremden Nationen, wo hatten sie die Formel verfehlt, was für ein Mischfehler, welche Mixtur von Freude und Willen, Untergangssucht und Gekränktheit, Selbstaufopferung und einer Illusion bis zum Tod getreuen Hartnäckigkeit war denn das Geheimnis, aus dem heraus der Ungar so hoffnungslos Ungar war und ein jeder zum Ungar wurde, durch dessen Herz einmal in einer Nacht am Plattenseeufer der Mondschein, der Wein, der Rosenduft und der Geigenton gegangen, daß er nachher nie mehr völlig seine Seelenruhe finden sollte? .... Was für eine Art Zauber war es, in dessen Bann der Schwabe eine Waffe ergriff, nach Komárom hinunter in Kossuths Truppe gegen den Österreicher streiten ging ... zu Szeged weinten, als seien auch ihre Ahnen mit Álmosys Urahn, dem Nyírséger Anführer, vor einem Jahrtausend eines Morgens in Verecke eingetroffen.

Sándor Márai aus "Sindbad geht heim" in memoriam Gyula Krúdy - 1973.
 

Kert / Garten

Von links nach rechts: Frau S. Künzel, Frau Zsuzsanna Rákosy (Rákosy Gergelyné),
 ihre Mutter Carola Perédy (Perédy Nándorné) und ich Björnstjerne Zindler (Oroszlán).



Links: Frau S. Künzel mit mir im Garten von Zsuzsanna in Bélatelep am Balaton
Kert / Garten

Ági és Éva / Ági und Éva

Ági oder Čva und ich im Nachbars Garten beim Käfer beobachten.


Ŕgi und Čva und ich diesmal auf großer Fahrt.


Ŕgi, Čva, meine Schwester und ich auf der Autofähre zwischen Tihanyrév und Szántód.
Ági és Éva / Ági und Éva

Családi asztal / Familientisch

Der Familientisch, von links vorn nach links hinten:
Mein Vater (Hans- Joachim Zindler), Frau 
Carola "Balatonoma" Perédy (Perédy Nándorné),
Frau ?,  "Balatonopa" Nándor Perédy (Ehemann von Cárola und Bauherr des Hauses)
 sowie meine Mutter Lieselotte.


Der Familientisch bei Nachbars, von links nach rechts:
"Balatonopa" Nándor Perédy, ich, die Mutter von Ági und Éva, eine der beiden,
Herr ?,  nochmals Ági oder Éva sowie Frau ?.


Der Familientisch aus anderer Perspektive.
Családi asztal / Familientisch

Én / Ich

Ich (Björnstjerne Zindler "Oroszlán") am Eingang des Hauses 17 von Zsuzsanna von der
Wesselényi utca aus. Damals noch ohne Autoeinfahrt aber mit "meiner" Tanne.



Ich (Björnstjerne Zindler "Oroszlán") an der Vorderfront von Zsuzsannas Haus.
Damals noch in ocker und rot.


Am Alsóbélatelep Báthori Utcai Szabadstrand.


Im Csisztafürdő.
Én / Ich

Forró fürdő / Warmbaden

"Balatonoma" Carola und ich in Zalakaros beim Warmbaden.


Andere Ansicht vom Thermalbad in Zalakaros mit uns.


"Balatonoma" Carola und ich in Zalakaros beim Warmbaden.
Die Umkleidekabinen im Hintergrund gab es 2018 immer noch.


"Balatonoma" Carola und ich in Zalakaros. Damals frisch bepflanzt.
Forró fürdő / Warmbaden

Keszthely / Kesthell

"Balatonoma" Carola, meine Schwester und ich in Keszthely im damals noch offenen Hotel Helikon
(bis November 2017) beim Studieren der Eiskarte. Zsuzsanna fotografiert.


Entschieden, Carola raucht schon wieder.


Meine Schwester und ich am Hafen und Mole von Keszthely.


Meine Schwester, Zsuzsanna und ich beim Besuch des Schlosses Festetics.
Damals noch mit unsanierter Fassade. Fotografiert durch Carola.


"Balatonoma" Carola, meine Schwester und ich nochmals vor dem Schloss Festetics.
Links künstlerischer Beifang. Diesmal Zsuzsanna hinter der Linse.

Keszthely / Kesthell

Zsuzsanna / Zsuzsanna

Zsuzsanna (Rákosy Gergelyné) beim Auspacken eines Einkaufes im Mittelraum "Wohnzimmer" ihres Hauses.
Links vorn die Tür zur Küche, dort weiter zur Sommerküche und Notgästezimmer. Dazwischen obig genannter Familientisch.
Rechts vorn die Tür zu Zsuzsannas Zimmer schon außerhalb des Bildes. Rechts hinten mein Sommerzimmerdomizil.
Hinten raus zur Terrasse. Links hinten zum Badezimmer, links vorn (halbsichtbare Tür) zur Toilette. Der Schlüssel an der Wand
zwischen den Wandteppichen war für die Grundstückseingangstür bei Bedarf auch an der Türsäule selbst zu finden.


Die Terasse mit Frau Silke Künzel (links) und Zsuzsanna. Im Mittelzimmer wieder zu sehen der Schlüssel.


Zsuzsanna und Frau Silke Künzel (rechts) vor dem Haus über den Garten in Richtung Wesselényi utca schauend.
Das Haus jetzt weiß mit grünen Fenstern. Die Bank vor dem Haus (Bild oben) ist nicht mehr vorhanden. Dafür
ein Feigenstrauch, der immer gut trug. Das Fenster rechts ist zu Zsuzsannas Zimmer gehörend. Mein Zimmer-
fenster ist links, außerhalb des Bildes. Terrasse links, Familientisch rechts. Dahinter die Sommerküche.
Zsuzsanna / Zsuzsanna


Weitere Galerien
 

Haus (Altbau) in Fonyód-Bélatelep (06.05.2010)

Haus (Neubau) in Fonyód-Bélatelep (09.05.2015)

Rákosrendező, die ehemalige Wirkungsstätte von Zsuzsanna (02.10.17)


Gedenktafel am Eingang 76 in der Harmat utca (15.10.2015)

Briefwechsel zwischen Zsuzsanna und mir.




 ... weil ich einen Menschen kenne, der den (geostationären) Sinn des Lebens kennt (Es muss ein Systemanalytiker gewesen sein).

... sich einen Platz in der Welt, in der Gesellschaft suchen, den wir als unseren Platz anerkennen, auf dem wir Aufgaben lösen müssen, die außer uns niemand lösen wird. Nicht jeder kann Nobelpreisträger der Biochemie werden, nicht jeder ein Raumpilot. Lehrer, Ingenieure, Ärzte, Dreher, Schlosser, Steinmetze, Straßenreiniger gibt es Tausende und Abertausende im Land. Wo ist der Platz, der auf mich wartet, dessen Aufgaben ich allein erfüllen kann?

Albert Szent- Györgyi von Nagyrapolt
1893 - 1986
Nobelpreis für Medizin 1937



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Stand: 22. Oktober 2019